Gestern abend gab es im lokalen Cineplex
Kinodrom (das mit der übelst aussehenden Webpräsenz aller kinos die ich kenne, check it out!) den
besonderen Film "Die Höhle des gelben Hundes". Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten (Projektorlampe defekt, daraufhin war ein Kinosaalwechsel erforderlich) sah ich einen der schönsten Filme der letzten Zeit. Nicht daß es eine Story gäbe, die in mehr als 5 Minuten erzählt wäre, aber der Einblick in die Lebensweise der mongolischen Nomadenfamilie Batchuluun hat mein Herz gerührt. Insbesondere die siebenjährige Nansal, die Hauptperson des Films, wechselt zwischen kindlichem Spiel und Tollen voll Hingabe, Freude und Phantasie und sehr ernsthaften Fragen zu Leben und Tod hin und her. Die ruhige Musik und die langen Szeneneinstellungen tragen zu der fast kontemplativen Atmosphäre des Films bei.
Absolute Empfehlung! Gleich
hier nachschauen, ob der Film in der Nähe läuft.