Sonntag, 19. Mai 2013
Arnaldur Indriðason: Abgründe
Aus dem Isländischen von Coletta Bürling, zuerst erschienen 2011.
Der Roman endet so:
... Das Gesicht war leichenblass, und die Augen richteten sich halb geöffnet zum Himmel, als habe der Mann in der Stunde seines Todes zu den Wolken hochgeblickt und um nichts weiter gebeten, als dass sie für einen Augenblick aufrissen und ein Stück klarblauen Himmel freigäben.
Samstag, 18. Mai 2013
Paul Auster: Sunset Park
Aus dem Englischen von Werner Schmitz, zuerst erschienen im Jahr 2012.
Der Roman endet so:
... und von jetzt an, nimmt er sich vor, wird er aufhören, sich irgendetwas zu erhoffen, und nur noch für das Jetzt leben, für diesen Augenblick, diesen flüchtigen Augenblick, das Jetzt, das hier ist und dann nicht mehr hier ist, das Jetzt, das für immer verschwunden ist.
Donnerstag, 9. Mai 2013
Arnaldur Indriðason: Nordermoor
Aus dem Isländischen von Coletta Bürling, zuerst erschienen 2003.
Der Roman endet so:
»Auður«, sagte er. »Ich finde, es wäre schön, sie Auður zu nennen.«
Sonntag, 5. Mai 2013
Jo Nesbø: Ein plötzlicher Todesfall
Aus dem Englischen von Susanne Aeckerle und Marion Balkenhol, zuerst erschienen 2012.
Der Roman endet so:
Die Familie musste Terri Weedon förmlich über den königsblauen Teppich aus der Kirche tragen, und die Gemeinde wandte den Blick ab.
Sonntag, 28. April 2013
Jo Nesbø: Rotkehlchen
Aus dem Norwegischen von Günther Frauenlob, zuerst erschienen 2003.
Der Roman endet so:
Harry seufzte, steckte die Zeitung unter den Arm und trat in die flimmernde Nachmittagshitze hinaus.
Montag, 15. April 2013
Bettina Oehmen: Briefgeheimnis
Zuerst erschienen im Jahr 2010.
Der Roman endet so:
Und in diessem Augenblick fühlte er, dass alles andere unwichtig war.
Donnerstag, 11. April 2013
Stefan Holtkötter: Schneetreiben
Zuerst erschienen im Jahr 2008.
Der Roman endet so:
Er fuhr im Schritttempo durch die Kurve und schaltete in den zweiten Gang.
Sonntag, 7. April 2013
Rachel Joyce: Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry
Aus dem Englischen von Maria Andreas, zuerst erschienen 2012.
Der Roman endet so:
Sie fassten einander wieder an den Händen und gingen zum Wassersaum hinunter, zwei kleine Gestalten vor den schwarzen Wellen. Auf halbem Weg erinnerte sich einer von ihnen wieder, und ein neuer Heiterkeitsausbruch setzte sie wie unter Starkstrom. Ohne einander loszulassen, standen sie am Wasser und schütteten sich aus vor Lachen.
Donnerstag, 4. April 2013
Sven Regener: Der kleine Bruder
Zuerst erschienen 2008.
Das Roman endet so:
Wird Zeit, daß ich hier wegkomme, dachte er. Wird Zeit, daß ich rauskomme aus der Touristenscheiße hier.
Mittwoch, 3. April 2013
Günter M. Ziegler: Darf ich Zahlen?
Zuerst erschienen 2010.
Das Sachbuch endet so:
Weil die Mathematik so vielfältig ist, und so viele verschiedene Dinge Mathematik sind, ist es so schwer, allgemeingültige, richtige Sätze zu formulieren, die mit »Die Mathematik ...« beginnen. Wenn man den Artikel weglässt, also mit »Mathematik ist ...« anfängt, wird's einfacher. Der Satz »Die Mathematik ist wichtig« ist unsinnig. Der Satz »Mathematik ist wichtig« ist unbestreitbar. Genauso »Mathematik ist (leider) schwierig«. Also sollten wir Sätze sammeln zum Thema »Mathematik ist ...«, genauso wie die Comics zu »Liebe ist ...«. Woody Allen behauptet »Sex ist schmutzig, wenn man's richtig macht«. Vielleicht stimmt auch das: »Mathematik machen ist schmutzig, wenn man's richtig macht.« Mit dem Satz will ich aber nicht zitiert werden.
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