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Artikel mit Tag 2014

Zurück ins Regal 2014 LIV

Hanns-Josef Ortheil: Die Nacht des Don Juan Der Roman erschien 2000 und endet so:
Sie warf die Kappe beim Hineinkommen in die Richtung der Tür, und sie streifte den Mantel mit einer einzigen, entschiedenen Handbewegung beiseite. Sie beugte sich über sein Bett, er spürte ihren festen, zupackenden Griff. Sie hielt ihn jetzt, sie hielt ihn umschlungen, und während Paolo ihren Liebkosungen nachgab, glaubte er plötzlich, die ferne, gedämpfte Musik, auf die er so lange in in seinem Inneren gehorcht hatte, befreit aufspielen zu hören, laut, immer lauter und schließlich sogar triumphal, als wollte sie dem heimlichen Paar einen nicht endenwollenden Jubel entlocken.

Zurück ins Regal 2014 LII

von Andreas Izquierdo und Andreas Heckmann: Dartpilots Das Buch erschien 2010 und endet so:
Es ist vorbei! Nach 432 Tagen ist Dartpilots nun Vergangenheit. Ich danke allen, die uns auf ihrem Weg gefolgt sind, die uns geschrieben haben, die uns Mut gemacht haben, die uns angefeuert oder einfach nur Grüße geschickt haben, und verbeuge mich mit einem letzten Gruß.

Zurück ins Regal 2014 LI

Hanns-Josef Ortheil: Die Berlinreise Der Roman erschien 2014 und endet so:
Es war schon sehr traurig, und es war doch auch schön, morgen wieder zu Hause zu sein. Es war beides, verdammt noch einmal. Und so lauschte ich den Klängen der alten Berliner Lieder und hörte, wie Hanna und Paul, Reinhold und Luise unten in der Küche summten und summten. Dann aber war alles aus und vorüber, und ich schlief ein.

Zurück ins Regal 2014 XLIX

Elizabeth George: Nur eine böse Tat Aus dem Englischen von Charlotte Breuer und Norbert Möllemann, zuerst erschienen im Jahr 2013. Der Roman endet so:
Lynley drehte sich noch einmal um und dachte über die Frage nach. »Nein«, musste er zugeben. »Sicher bin ich mir ganz und gar nicht. Aber ganz sicher kann man sich nie bei irgendetwas sein, oder?«

Zurück ins Regal 2014 XLVII

Paul Auster: Nacht des Orakels Aus dem Englischen von Werner Schmitz, zuerst erschienen im Jahr 2004. Der Roman endet so:
... Ich weiß nicht, wie lange ich geweint habe, aber schon als mir die Tränen aus den Augen strömten, war ich glücklich, glücklicher als je zuvor, am Leben zu sein. Und dieses Glücksgefühl war jenseits von Trost, jenseits von Elend, jenseits alles Hässlichen und Schönen auf der Welt. Schließlich versiegten die Tränen, und ich ging ins Schlafzimmer und zog mir frische Sachen an. Zehn Minuten später war ich wieder auf der Straße, unterwegs zum Krankenhaus, auf dem Weg zu Grace.