Rondua blog

Artikel mit Tag 3d

Papierkunst II

Viele Monate nach diesem Artikel sind mir weitere wunderschöne Papierarbeiten zu Augen gekommen: Nicholas Manion arbeitet mit Geldscheinen, in die er Silhouetten von Metropolen wie London, Paris, New York oder Rio de Janeiro schneidet. Brian Dettmer schnitzt Bücher, anders kann man es kaum ausdrücken. Lage für Lage werden Seiten entfernt, aus vielen Illustrationen auf verschiedenen Seiten entsteht eine Collage, ein 3D-Bild, etwas neues. Faszinierend!

Papierkunst

Was man aus der planen Fläche eines Papierbogens oder einer Buchseite alles machen kann, demonstrieren Peter Callesen und Su Blackwell. Fast schon fast Escher-artig geht es in "All in All" von Peter Callesenn von der Wiege in den Sarg: Die Spielerei zwischen Leben und Tod wird in "The Outline of a Skeleton" weitergeführt: Su Blackwell visualisiert den Inhalt von Büchern über Papierskulpturen. Sei es die verrückte Teeparty aus Alice im Wunderland oder ein Sachbuch mit wilden Blumen. Unbedingt die Gallerien mit den anderen Werken anschauen!

M. C. Escher in Lego

Mich haben an der Mathematik immer schon die Visualiesierungen interessiert. Lese ich eine Formel, entsteht in meinem Kopf schon ein 3D-Modell, um es genau zu haben, dann auch im Rechner oder auf Papier. Vor diesem Hintergrund faszinieren mich seit langem die Graphiken von M. C. Escher. Escher hat etwas Kühles, Distanziertes, Mathematisches, das dann aber durch die auftretenden Tiere und Menschen etwas Mystisches bekommt und vielfach durch eine optische Täuschung gebrochen wird. Schon zu Lebzeiten versuchten viele hinter die Geheimnise Eschers zu kommen, er selber stand Hans de Rijk (als Schriftsteller nennt er sich Bruno Ernst) für das Buch Der Zauberspiegel des Maurits Cornelis Escher Rede und Antwort. Bis heute beschäftigen sich Mathematiker sich mit den Bildern Eschers wie z.B. die Universität Leiden mit Print Gallery. Immer wieder gibt es Menschen, die die zweidimensionalen Illusionen in die dritte Dimension hieven. Der Nerdpreis geht dabei an Andrew Lipson und Daniel Shiu, die zum Nachbau der Escher-Bilder Lego benutzen. Manchmal mogeln sie ein wenig mit Photoshop, aber es geht auch ohne. Found via nerdcore.