Rondua blog

Artikel mit Tag Blog

Happy Birthday liebes Blog!

Heute vor fünf Jahren habe ich den ersten Eintrag in diesem Blog gepostet, eine lange Zeit. Waren es am Anfang noch Netzfundstücke, dient es seit zwei Jahren eher dem Nachhalten meiner Lektüre und als Abladeplatz für die Links, die sich beim Blättern durch einige andere Blogs so finden. Mal schauen, wie es sich in den nächsten fünf Jahren weiterentwickelt.

Ich wurde geblogdingst!

Jeder, der Kundensupport macht, kennt die verschiedenen Typen von Kunden: Es gibt Kunden, bei denen geht es nur um die Sache: Problem lösen und fertig. Es gibt die schwierigen Kunden, die viel verlangen, wenig geben und dann auch noch unfreundlich sind: Ruhe bewahren, schnell loswerden (entweder durch Abblocken oder durch Problemlösung, letzteres ist vorzuziehen, da diese Kunden dann u.U. sich in einen der anderen Kundentypen verwandeln). Es gibt die langjährigen Kunden, mit denen man schon mal ein Wort mehr wechselt: das Problem wird gemeinsam gelöst, kleine Fehler werden schon mal verziehen. Und dann gibt es die netten Kunden, mit denen man in's Plaudern kommt, auch mal was Privates erzählt, gute Tips gibt, deren Anregungen man aufgreift, um das Produkt zu verbessern. Eine solche Kundin möchte unsere Unternehmen nun verlassen, also helfe ich ihr dabei. Auf der anderen Seite investiert der Chef Manuel Schmitt auch Zeit, um die Seite zum fliegen zu bringen. Und die entstehenden Dialoge werden natürlich hier wie drüben gebloggt. Das ist Web 2.0!

Wahr und gut und schön

Manche Alben sind so gut, die vergisst man nicht. Ich habe letztens nach über 10 Jahren wieder mal Damals hinterm Mond von Element of Crime gehört. Die CD ist mir leider bei der Trennung von meiner 90iger Jahre Lebensabschnittsgefährtin abhanden gekommen. Bei den ersten Klängen waren die Texte und die Töne komplett wieder da
Der Teufel ist ein Eichhörnchen Er lebt im Zölibat Und hat immer einen stehn.
Mehr im Salmoxisboten. Schon bei der folgenden Scheibe Weißes Papier, die ich auch mal besaß, ist die Begeisterung kleiner und schwindet bei den nächsten Alben ganz. Bis ich dann bei Mittelpunkt der Welt im Hier und Jetzt wieder ganz dabei bin. Ob es daran liegt, daß die vier alten Herren sich auf ihre Ursprünge besonnen haben? Wie sagte Wolfgang Niedecken vor kurzem im Interview:
Fans konnen sehr konservativ sein.
Ich auf jeden Fall! PS: Wer von Sven Regener nicht genug bekommen kann, dem seien natürlich auch seine Romane Herr Lehmann (das erste Kapitel mit der absurden Schilderung der Begegnung von Herrn Lehmann und einem Hund ist auch im Salmoxisboten online zu lesen) und Neue Vahr Süd an's Herz gelegt. Auch für den Blogleser gibt es Stoff von Regener. 2005 hat er nämlich einerseits für BerlinLog.de, andererseits adventlich für die ZEIT geblogt. Letzteres ist durch die mangelhafte Navigation schwer zu lesen, aber jeder Artikel ist die Mühe wert.

Das Bild des Propheten

Ich verfolge die politischen Geschehnisse gewöhnlich eher passiv durch Zeitungslesen und TV-Nachrichten schauen. In der aktuellen Sache der Karikaturen des Propheten Mohammeds habe ich nun zwei sehr schöne Artikel auf Spreeblick und in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung gelesen, die die Sache in der gemessenen gelassenen Weise aufgreifen. Der sehr offene bis ratlose Blogbeitrag von Johnny Haeusler führte zu einer angenehm zivilisierten Diskussion in den Kommentaren, was für die Leser von Spreeblick spricht. Der FAS Artikel schärft den Blick für die Relationen und für ähnliche Fälle in den letzten Jahren. Dummdreist und überhaupt nicht hilfreich mal wieder die Springer-Presse, wie im BILDblog demontiert.